Corona, Klima, Putin, Drohnen und das undurchsichtige Band dazwischen

Manchmal muss man ein bisschen suchen, bis man die Zusammenhänge findet. Liegen Sie erst einmal da, sind sie nicht mehr zu übersehen.

Nehmen wir mal an, die Coronazeit würde ernsthaft aufgearbeitet. Einfach, weil Hypothesen ein lustiges Spielzeug sind.

Die Politik würde also Sachverständige aus allen Lagern zusammentrommeln, sämtliche verfügbaren Zahlen und Erkenntnisse schonungslos durchleuchten, Protokolle sichten und Verflechtungen untersuchen. Der Befund wäre eindeutig. Das Coronavirus war niemals eine Gefahr für die Gesellschaft, sondern nur für Vereinzelte, die sogenannten Schutzmassnahmen waren weder effektiv noch nötig, dafür oft schädlich, ebenso die sogenannte Impfung. Die Krankenhäuser waren niemals voll, das Gesundheitswesen niemals überlastet, man hätte den Kindern keinen Bildungsrückstand und den alten Menschen keinen einsamen Tod im Heim zumuten müssen.

Corona war eine gigantische Erzählung, an der so gut wie nichts stimmte, die aber mit der Hilfe gleichgeschalteter Medien als angebliche Wahrheit an die Massen verkauft wurde. Das müsste das Ergebnis einer Aufarbeitung sein.

Und deshalb wird es nie eine Aufarbeitung geben.

Denn es geht nicht nur um Corona. Nach exakt demselben Strickmuster werden seither viele andere Geschichten erzählt.

Die Klimahysterie, wonach wir kurz vor dem Tod durch Verglühen stehen, hat zur «Energiewende» geführt, die Staaten in die Dunkelflaute und den Ruin stürzt, ist gleichzeitig aber ein wunderbares Vehikel zur Herbeiführung von Verhaltensänderungen. Weg vom Fleisch, vom Auto, vom Flugzeug.

Putin will uns alle erobern und platt machen. Dieses Narrativ ermöglicht ein irres Aufrüsten, vor allem aber eine Aushöhlung der Freiheitsrechte. Meinungen zensurieren oder strafbar machen, soziale Medien säubern, Messengerdienste überwachen, Medien verbieten: Das alles lässt sich wunderbar einrichten vor dem Hintergrund der russischen Gefahr.

Das sind nur zwei Beispiele von vielen. Und ein Bekannter hat mich vor Kurzem auf ein Drittes hingewiesen, über das ich mir noch nie Gedanken gemacht habe: Drohnen.

Seit Tagen will man uns einhämmern, dass der Westen von Russland aus systematisch mit Drohnen belagert werde, deren Absichten unklar seien. Spionage, Verbreitung von Wirren mit Störaktionen auf Flughäfen, und vielleicht kommen sie ja irgendwann mal bewaffnet vorbei. «YouTube müsste voll sein mit Videos von Drohnensichtungen, wenn nur ein Bruchteil der Meldungen der Wahrheit entsprechen würde», sagt mein Kollege. Und er hat damit völlig recht.

Wenn die Coronazeit aufgearbeitet würde, müsste früher oder später das Eingeständnis erfolgen, dass sie kein Einzelfall war. Die Politik müsste einräumen, dass sie noch an vielen anderen Fronten ihre Zielsetzungen mit der Hilfe von Lügen, systematischer Panikmache und gekauften Wissenschaftlern und Medien durchsetzt. Sie müsste eingestehen, dass sie unter dem Vorwand, unsere Gesundheit oder unsere Sicherheit zu schützen, in Wirklichkeit unsere Freiheiten und Grundrechte beschneiden will. Dass Warnungen vor «Feinden der Demokratie» und deren Verfolgung dazu dient, selbst die Demokratie für die eigenen Zwecke zu untergraben.

Nein, sie wollen weder Energiewende noch Konsumverbote noch Zensurmassnahmen noch Parteienverbote noch Strafverfolgung Andersdenkender zu unserem Wohl. Sondern zum puren Gegenteil.

Das gab es zwar oft in der Geschichte von Staaten. Aber nie zuvor gelang es so erfolgreich, das als angeblichen Segen für die Bürger zu verkaufen. Und nie zuvor gab es so viel Menschen, die daran wirklich glauben.

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