Sind alle anderen verrückt geworden oder bin ich der Geisterfahrer, der sich darüber beklagt, dass ihm hunderte von Geisterfahrern entgegenkommen? Man muss sich selbst dauernd auf den Prüfstand stellen. Das tue ich hiermit.
Niemand sollte davon ausgehen, dass er richtig liegt und alle anderen falsch. Das kann ordentlich schiefgehen. In aller Regel ordnet die Schwarmintelligenz die Dinge durchaus korrekt ein. Will heissen: Die Mehrheitsmeinung kann nicht völlig falsch sein.
Nur haben wir es heute nicht mehr mit simplen «Mehrheiten» zu tun, die ihr Wissen oder ihr Empfinden aus dem täglich Erlebten und einem Wissensstand ohne Voreingenommenheit speisen. Die grossen Medien kontrollieren und manipulieren die Herde. Wir können nicht länger davon ausgehen, dass das, was als angebliche anerkannte Wahrheit verbreitet wird, mit Wahrheit etwas zu tun hat. «Die Wissenschaft» beispielsweise gibt es nicht mehr, weil sich die meisten ihrer Vertreter längst den Regierungen und/oder der Pharmaindustrie untergeordnet haben.
Zur Aktualität: Mark Zuckerberg und seine Meta-Gruppe knicken ein und beenden – derzeit noch im Sinn einer Versprechung – ihren staatstreuen Kurs, in dessen Folge jeder Anflug von Kritik am offiziellen Narrativ zensiert, gelöscht oder von «Faktencheckern» beantwortet wurde. Er tut das natürlich nicht, weil es ihm ein Herzensanliegen ist, sondern weil ihm die Felle davon schwimmen. Spätestens nach der Wahl von Donald Trump war klar, dass dieses Gebaren keine Zukunft hat. Schon lange hatte niemand mehr Lust, berechtigte Fragen mit einer Einblendung der WHO beantwortet zu sehen. Nun reagiert auch die Wirtschaft auf diesen Missstand und mag nicht investieren in Vehikel, die nur dazu dienen, die Geschichtserzählung von Regierungen zu stützen.
Zuckerberg ist also eingeknickt, um seine Umsätze zu schützen. Aber nach wie vor treffe ich täglich Menschen, die nicht wissen, wie ihnen geschieht. Die nur dem gesunden Menschenverstand folgen, denen sonnenklar ist, dass wir alle in die Irre geführt werden und die nicht verstehen, wie die breite Masse das nicht erkennen kann. Sie fühlen sich – was für eine grandiose Leistung der deutschen Sprache – «im falschen Film». Und ich kann das nachvollziehen.
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Es gab schon immer Irrläufer. Leute, die das Offensichtliche nicht sehen wollten und stoisch dessen Gegenteil behaupteten. In der Zeit, in der ich aufgewachsen bin, wurden diese Leute am Stammtisch laut, und man hat sie mal machen lassen und mal in den Senkel gestellt. Das Problem ist nur: Heute ist die schiere Irrationalität, das Abstreiten des Erwiesenen, das beinharte Behaupten des baren Unsinns, nicht mehr die Disziplin einzelner Querschläger – sondern offizielle Regierungspolitik, unterstützt von den Mainstream-Medien.
Wer sich heute im falschen Film wähnt, kann davon ausgehen, dass er die Wahrheit erkannt hat.
Zurück zu Zuckerberg. Nun ist es so, dass viele Leute, darunter auch ich, seit Jahren beklagen, wie Facebook und Co. demokratisch in keiner Weise legitimierten Organen wie der Weltgesundheitsorganisation oder auch Behörden wie CIA und FBI die Deutungshoheit überlassen haben. Dass es nicht mal mehr möglich war, einfache Fragen oder Einwände zu formulieren. Dass die damals als übersteigert wahrgenommenen Visionen von George Orwell in «1984» oder «Farm der Tiere» längst Wirklichkeit geworden sind.
Wer das damals laut geäussert hat, galt danach als «Verschwörungstheoretiker». Wobei dieses Etikett ironischerweise von «Faktencheckern» ausgestellt wurde, die ihrerseits finanziert sind von den Leuten, welche die offizielle Politik unterstützen. Dabei war Orwell ein Waisenknabe verglichen mit dem, was derzeit passiert.
Ich kann mich nicht erinnern, damals mit der Kritik am Verhalten der grossen Konzerne rund um «Social media» auf viel Verständnis gestossen zu sein. Stets wurde mir gesagt, ich würde mich gegen «die Wissenschaft» stellen, und die Zensur diene dazu, der Wahrheit zum Durchbruch zu verhelfen. Nun sagt selbst der gute Zuckerberg, dass das nicht der Fall war. Er räumt zwischen den Zeilen ein, dass die Instrumente, die er bereitwillig zuliess, nur einen Zweck hatten: Unwahrheiten, die den Regierungen gelegen kommen, zu verbreiten. Er sagt es natürlich nicht, aber die Quintessenz ist: Wir wurden jahrelang angelogen, jeder Versuch des Widerspruchs wurde unterbunden, und gnädigerweise erklärt er sich nun mit mehreren Jahren Verspätung dazu bereit, das nicht mehr zu tun.
Erwartet hier jemand ein «Danke schön» oder sogar ein «Hurra»?
Haben wir, Verzeihung, nicht genau das seit Jahren gesagt? Wird uns jetzt nicht sehr gnädig einfach das eingeräumt, was man schon lange hätte erlauben sollen, nämlich die freie Rede zugunsten des Dialogs auf der Suche nach der Wahrheit? Müssen wir wirklich dankbar dafür sein, ungestört das Narrativ von Regierungen hinterfragen zu dürfen?
Wir schreiben inzwischen das Jahr 2025, und von dem, was uns seit Frühjahr 2020 vermittelt wurde, ist nichts übrig geblieben. Nichts. Die Mär vom Virus, das auf einem Markt in Wuhan durch Zoonose, die Übertragung von Mensch auf Tier, freigesetzt wurde? Jeder denkende Mensch weiss inzwischen, dass das Virus aus einem Labor stammte. Die Gefährdung durch das Virus? Nicht mal ein Bruchteil dessen, was uns prognostiziert wurde. Die Wirksamkeit der Massnahmen gegen das Virus? Nur ein Blinder glaubt ernsthaft noch, Pfeile zur Angabe der korrekten Gehrichtung hätten uns geschützt. Vorschriften wie 2G oder 3G, die suggerierten, die sogenannte «Impfung» schütze uns vor anderen und diese vor uns?
Verdammt sei, wer das heute noch glaubt. Die segensreiche Wirkung der mRNA-«Impfung»? Fragen Sie doch bitte alle Leute, die von dieser umgebracht oder zumindest unfruchtbar gemacht wurden.
Als ich vor ziemlich genau 33 Jahren diesen irren Beruf ergriffen habe, wäre all das noch nicht möglich gewesen. Denn ich hatte Konkurrenz. Das waren Journalisten anderer Zeitungen, die noch so froh waren, wenn ich Unsinn erzählte, weil sie diesen richtigstellen konnten. Dieses Korrektiv gibt es heute nicht mehr. Wir haben nur noch grosse Medienhäuser, die sich in den Dienst des Staates stellen, und die sogenannten «Faktenchecker» sind ihre Helfershelfer, die sich darum bemühen, kritische Fragesteller unmöglich zu machen. Die sogenannte «vierte Gewalt» ist nahtlos in den drei anderen aufgegangen.
Wir sind heute alle «im falschen Film». Wir werden an der Nase herumgeführt von Leuten, die handfeste Vorteile haben durch nackte Lügen. Zum Teil einfach durch den steigenden Aktienkurs, zum Teil durch den Wunsch nach Machterhalt.
Nichts von dem, was der breiten Masse ab 2020 erzählt wurde, hält einem «Faktencheck» stand, und ich spreche hier von einem echten Faktencheck und keinem, der von Fauci und Drosten und Soros und wie sie alle heissen befeuert wurde. Es ist schlicht nichts übrig geblieben.
Aber nach wie vor, machen wir uns nichts vor, sitzt eine Mehrheit der Menschen abends gebannt vor der «Tagesschau» und ähnlichen Medien und lässt sich einreden, es sei alles genau so gewesen.
Der Kampf, wenn man ihn denn aufnehmen möchte, richtet sich nicht gegen Regierungen und deren Behörden. Es geht um die Medien, die deren Botschaften verbreiten. Sie sind der wahre Feind.
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