Robert Habeck. Unser aller Held.

Wie oft möchte das Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» den grünen Versager-Minister und Debakel-Vizekanzler Robert Habeck eigentlich noch aufs Cover rücken? Vermutlich oft. Immerhin fliesst dafür Geld.

Wer den «Spiegel» liest – was ich bis vor etwa 20 Jahren regelmässig getan habe – darf das gerne tun, muss aber wissen, dass das einstige führende Nachrichtenmagazin Deutschlands heute mit Journalismus nichts mehr zu tun hat. Finanziert wird es eher nicht mehr von der an Schwindsucht leidenden Auflage oder den rückläufigen Anzeigen, sondern durch Mäzene. Bill Gates beispielsweise, wie man hier nachlesen kann.

Es gibt Philantropen, die ihr Geld ohne jede Gegenleistung sprudeln lassen. Das ist bei Multimilliardär Bill Gates, der sich schon lange der Rettung der Welt aus seiner Sicht verschrieben hat, nicht unbedingt anzunehmen. Er unterstützt den «Spiegel» wohl in einer Mischung aus Dankbarkeit für die letzten Jahre und Erwartungshaltung für die nähere Zukunft. Das Hamburger Magazin soll bei der Stange bleiben – links-grün, woke, klimahysterisch und genderfreundlich. Einfach all das, was Deutschland immer näher an den Abgrund treibt.

Nun trumpft der «Spiegel mit dem hier auf:

Ich habe den entsprechenden Text noch nicht gelesen, erwarte aber keine grossen Überraschungen. Vor allem nicht, was die «eigenen Fehler» angeht. Robert Habeck hat keine Ahnung von Wirtschaft, er ist beteiligt an der Mission, eine einst grosse Nation zu ruinieren, aber dumm ist er nicht. Im Unterschied zu anderen Politikern hat er längst verinnerlicht, dass es bei den Wählern gut ankommt, wenn man dann und wann eingesteht, nicht perfekt zu sein. Ausgestattet mit dem anschliessenden Wohlwollen, kann man dann munter seine Fehler wiederholen.

Danke für Ihre Unterstützung im vergangenen Jahr – und im neuen.

«Finger weg von unserer Demokratie» fordert Habeck als Teil einer Regierung, die munter diese Demokratie abbaut. Die eine demokratisch legitimierte Partei verteufelt, eine Innenministerin beschäftigt, die jede Form von Regierungskritik verfolgen lässt, die unter Meinungsfreiheit ausschliesslich versteht, dass man den Regierenden straflos zujubeln darf. Alles andere beschert einem den Besuch der Polizei morgens um 6 Uhr.

Habeck beklagt also die Einmischung in innerdeutsche Angelegenheiten aus dem Ausland. Habeck, das Mitglied einer Partei und Ministerkollege einer Aussenministerin, die rund um die Uhr damit beschäftigt sind, dem Ausland Vorhaltungen und Vorschriften zu machen. Genau mein Humor.

Hätte sich Elon Musk für die Grünen an der Macht ausgesprochen (wofür er vermutlich etwa 15 Mal von einem Pferd fallen müsste), würde sich Robert Habeck kaum gegen diese «Einmischung» aussprechen. Er regt sich auf, weil der Niedergang Deutschlands mittlerweile bis über den Atlantik sichtbar ist. Eine taugliche Regierung müsste sich nicht aufregen über einen Zwischenruf aus den USA, weil sie genau wüsste: Wir haben unsere eigenen Leute hinter uns.

Donald Trump hat sich nie echauffiert, dass er ausserhalb von Deutschland zum Dämonen hochgeschrieben wurde, auch und sehr oft vom «Spiegel». Robert Habeck hat deutsche Medien und deutsche Politiker nie aufgefordert, doch endlich aufzuhören mit dem Trump-Bashing. Es kam ihm gelegen. Nun aber, wo der reichste Mann der Welt ganz nüchtern feststellt, dass Habeck und Co. nicht zu gebrauchen sind, verliert Habeck die Nerven und beruft sich – ausgerechnet! – auf die Demokratie.

Eine Demokratie, deren amtierende Regierung in Zusammenarbeit mit «Journalisten-Netzwerken» Hetze gegen Andersdenkende orchestriert, unliebsame Medien auszuschalten versucht und in Serie Strafanzeige gegen kritische Bürger stellt, hat längst abgedankt. Da kann man nur hoffen, dass sich noch sehr viel mehr denkende Menschen aus dem Rest der Welt zu Wort melden.

Leute wie Robert Habeck entzaubern sich durch ihre Politik täglich selbst. Immer mehr Deutsche, die sich weder Lebensmittel noch Heizkosten leisten können, sprechen Bände. Wenn dann ein Nachrichtenmagazin, finanziert von Bill Gates, alles tut, um dieses Versagen auf zwei Bänden schönzuschreiben, dann weiss man, was «unabhängiger Journalismus» im Jahr 2025 bedeutet. Leider dasselbe wie bereits 2024.

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