Gesunder Menschenverstand ist heutzutage strafbar

Die Liste hört nicht auf: Viele Kritiker der Coronamassnahmen haben es inzwischen mit der Justiz zu tun bekommen. Weshalb? Das interessiert unsere Medien nicht.

Der eine muss vor Gericht antraben. Der andere erhält das schriftliche Urteil. Der Dritte wartet auf seinen Prozess. Viele der Leute, die ich in den letzten drei Jahren kennengelernt habe, fechten heute Kämpfe mit der Justiz. Meistens auf eigene Rechnung und mit einem Gegner, der längst nicht mehr als unabhängige Gewalt fungiert, sondern sichtlich bestrebt ist, die Politik zu befriedigen.

Hin und wieder, wenn ich mich durch die Telegram-Kanäle klicke, frage ich mich, ob ich versehentlich in ein kriminelles Netzwerk geraten bin. Nein, bin ich nicht. Kriminell ist nur das Bemühen, aus Kritikern des Staats Kriminelle zu machen. Der eine trug keine Maske, der andere beteiligte sich an einer «illegalen» Demo, ein weiterer empfing «Ungeimpfte» in seinem Laden. Das sind die «Verbrechen», derer sie sich schuldig gemacht haben sollen.

Und keine Zeitung fragt, warum bisher juristisch völlig unbescholtene Bürger irgendwann fanden, sie müssten sich auflehnen.

Dabei sind die Medien sonst doch immer so an den Hintergründen interessiert. Wenn zwei Jugendliche den örtlichen Volg überfallen, kommt nach der Polizeimeldung umgehend die Aufarbeitung mit Experten. Was ist hier geschehen? Ist die Sozialisierung schuld oder das Bildungssystem? Wie können wir künftig verhindern, dass Jugendliche straffällig werden? Die Tat rückt in den Hintergrund, die Prävention steht im Zentrum. Irgendwas muss doch das Ganze verursacht haben!

Das gilt nicht, wenn ein Massnahmenkritiker vor lauter Willkür, offensichtlichen Lügen und einer Politik, die Gesellschaft und Wirtschaft schädigt, zum zivilen Ungehorsam greift. Da soll dann bitte das Strafgesetzbuch in voller Härte durchexerziert werden.

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Wer sich auflehnt gegen ein Regime, das längst enttarnt ist, gilt als «Staatsfeind», als «Reichsbürger», als Querulant. Niemand fragt nach seinen Motiven. Dabei sind die durchaus lauter. Wenn eine Regierung per Notrecht Menschen diskriminiert, ist der zivile Ungehorsam angebracht. Es wäre dann an der Justiz, das festzustellen. Theoretisch jedenfalls. Nur ist diese Justiz inzwischen auch nur noch der verlängerte Arm der Regierungsgewalt.

Das gilt natürlich nicht immer. Wenn es politisch gewünscht ist, gilt Gnade. Klimakleber dürfen hoffen, dass ein Richter, der ebenso hysterisch veranlagt ist wie sie, das «grosse Ganze» höher bewertet als ihre Tat. Massnahmenkritiker können nicht darauf zählen. Obschon sie wesentlich bessere Argumente für ihre Handlungen haben. Die Klimadebatte ist ein politisch gesteuerter Hype, um die Gesellschaft umzugestalten. Kritik an den Coronamassnahmen oder dem Wahnsinn der Impfkampagne hingegen ist Gegenwehr gegen reale Ungerechtigkeit.

Da draussen investieren juristisch Verfolgte ihren letzten Rappen, um sich zu wehren. Obwohl sie Tag für Tag für Tag ganz offiziell bestätigt werden in ihrer Kritik. Sinnlose und schädliche Massnahmen, eine bezüglich Schutz unwirksame und gleichzeitig potenziell tödliche Impfung, eine Spaltung der Gesellschaft durch ein «Zertifikat», das keinerlei Grundlage hatte: Was will man eigentlich mehr?

Aber noch immer verurteilen Gerichte die Menschen, die nur das gesagt haben, was längst belegt ist. Womit feststeht: Nach den ersten zwei Gewalten, der Exekutive und der Legislative, kann man auch die dritte Gewalt vergessen: die Justiz.

Wenn unsere Justiz so verzweifelt Verbrecher jagen will: Die letzten drei Jahre haben haufenweise davon hervorgebracht. Regierungen, die ihre Bevölkerung grundlos in Angst und Schrecken versetzt haben. Korrupte EU-Behörden, die Impfdeals zum eigenen Vorteil durchgepaukt haben. Zeitungsverleger, die Geld generierten durch die Zusammenarbeit mit Regierungsstellen. Die Liste ist endlos.

Aber man geht lieber auf Leute los, die auf eine nutzlose Maske verzichtet haben. Genau mein Humor.

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