Ausnahmsweise lag ich mal richtig mit einer Prognose. Schon mehrfach habe ich geschrieben, dass die Welt erst wieder normal wird, wenn es die andere Seite übertreibt. Das hat sie getan – und schon wird es besser.
Genderstern. Nonbinäre Leute. Menstruationsartikel auf Männer-Klos. Weil auch Männer menstruieren. Und übrigens auch schwanger werden. Frisuren-Verbot für weisse Leute. Männer in der Frauen-Sauna. Und so weiter und so fort.
Jedes dieser Dinge für sich genommen ist erheiternde Realsatire. Zusammen sind sie ein Block des schieren und ideologisch motivierten Versuchs, die Welt zu verändern. Ich habe schon oft geschrieben, beispielsweise hier, dass der Versuch scheitern wird, wenn sie es damit übertreiben. Auch bei Vorträgen, an denen ich gefragt werde, ob diese Welt noch eine Chance hat, sage ich es regelmässig: Ja, wenn sie die Grenzen nicht mehr kennen und nicht merken, dass irgendwann auch der letzte Bürger findet, das könne so nicht weiter gehen.
Gemessen an den jüngsten Wahlresultaten rund um den Globus kann man feststellen: Es ist wohl soweit. Anders ist es nicht zu deuten, dass weltweit Regierungen abberufen und rechtsbürgerliche Parteien im Aufwind sind. Die glanzvolle Wahl von Donald Trump war der letzte Beleg, der nötig war.
Die grenzenlose Arroganz, über Pronomen zu diskutieren, während Menschen ihre Lebensmittel nicht mehr bezahlen können, die sogenannte «Energiewende» in die Dunkelheit führt und Krieg herrscht, musste sich irgendwann rächen. «We have to be woke», krächzte Kamala Harris in einem Videoclip in die Kamera, bevor sie wieder von einem nicht erklärbaren Lachkrampf erfasst wurde. Ja, genau. Wir müssen einfach «woke» sein, dann wird alles gut. Illegale Migration? Zunahme von Verbrechen und Gewalt? Zusammenbruch der Industrie, Arbeitslosigkeit? Alles Peanuts! «We have to be woke!»
Und nun diese gewaltige Gegenbewegung. Der klare Ruf in den USA, dass wir nicht «woke» sein, sondern einfach nur unsere Arbeit erledigen müssen. Dass man Leute in der Regierung will, die echte Probleme lösen statt neue zu erfinden.
Geduld bringt Rosen. Danke für Ihre bisherige und künftige Unterstützung.
Donald Trump baut derzeit sein nächstes Kabinett auf, und ich denke, es werden vier grossartige Jahre. Leute aus der Praxis. Leute, die normale Menschen kennen. Leute ausserhalb der urban-universitären Blase, die nicht daran glauben, dass eine «Pride Parade» Wachstum und Wohlstand auslöst.
«Payback», sagen die Amerikaner. Wir werden nun endlich ausbezahlt für das, was wir seit Jahren sagen. Nur schon das pausenlose Geflenne in den sozialen Medien der Leute, die von Trump das Schlimmste erwarten, während in Wahrheit sie und ihresgleichen uns seit Jahren das Schlimmste zumuten, ist reines Labsal. Sie fabulieren über massenhafte Abschiebungen von US-Bürgern, von Frauen, die unter Trump sterben werden, von einem Krieg gegen die LGBTQ-Szene und anderes mehr.
Was sie nicht kapieren: Trump, mich und viele andere hat es nie interessiert, wer sich als was identifiziert oder mit wem das Bett teilt. Es ist schlicht kein Thema. Das Gefühl, eine verfolgte Minderheit zu sein, haben sich diese Leute selbst geschaffen, indem sie beschlossen haben, uns ihre Welt aufzuzwingen, um dann, als wir darauf keine Lust hatten, eine Diskriminierung daraus zu basteln.
Donald Trump ist Praktiker. Er kümmert sich um das, was wirklich gelöst werden muss. Die ganze «Wokeness» gehört nicht dazu. Er wird deshalb keineswegs gegen sie vorgehen. Aber er wird sich schlicht und einfach nicht um sie kümmern und sie schon gar nicht fördern. Weil es dazu auch keinen Anlass gibt.
Es ist ein Triumph der Vernunft. Und vielleicht wirklich die Wende.
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