Corona: Nur Dumme wurden richtig krank

Die «Impfung» hätte viele vor schweren Krankheitsverläufen bei Corona geschützt, aber leider gibt es in der Schweiz zahlreiche Leute, die einfach zu doof waren, um von der «Impfung» etwas mitzubekommen und sich spritzen zu lassen. Nur das war das Problem. Das sagen uns «Wissenschaftsredaktoren» im Jahr 2024 noch völlig ernsthaft.

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Die Schlagzeile: «Covid-19: Schwere Verläufe bei benachteiligten Gruppen» (CH Media vom 15.12.24)

Der erste Gedanke: Man muss Männer mit Bart und Rock als Frau ansprechen und auch sonst auf noch so groteske persönliche Identitätsverwirrungen politisch korrekt reagieren. Was man aber als Medium immer tun darf: Leute aufgrund ihres Bildungsstands herabwürdigen.

Die Analyse: Irgendwo im Schweizer Mittelland liegt auf einer Wiese ein grosser Stein. Unter diesem haust die Wissenschaftsredaktion der Zeitungen von CH Media. Alle paar Tage kommt jemand mit einem Korb mit Wasser und Fressalien vorbei, aber ansonsten bekommen die Leute dort nichts mit von der Welt. Anders ist es nicht zu erklären, was St.Galler Tagblatt, Aargauer Zeitung und Co. bis heute über Corona so erzählen.

Einer aus dieser Stein-WG ist Wissenschaftsredaktor Bruno Knellwolf, der hier wieder ein wahres Meisterstück abliefert. Er erzählt uns aufgrund eines «Berichts», wer besonders schwer unter einer Erkrankung an Covid-19 litt. Das waren laut ihm naturgemäss die Leute, die sich nicht impfen liessen. 

Wer das war?

  • «Männer und Frauen, die ihre Ausbildung nach der obligatorischen Schule beendet haben, hatten ein fast doppelt so hohes Risiko für einen schweren Covid-Verlauf als Akademiker.»
  • «Das grösste Risiko hatten invalide Nichterwerbstätige, aber auch bei Erwerbslosen war es um 40 Prozent grösser.»
  • «Die Studienautoren schreiben, es bestehe ein klarer Zusammenhang zwischen dem Bildungsniveau, der sich in der Phase der beschränkten Impfverfügbarkeit noch verstärkte.»
  • «Ungelernte hatten ein 70 Prozent höheres Risiko als Menschen mit besser situierten Berufen.»
  • «Schliesslich haben nicht alle gleichermassen von der Impfverfügbarkeit profitiert, obwohl die Kampagne breit gestreut war.»
  • «Denn einige hatten aufgrund ihres tiefen Bildungsstands Schwierigkeiten, die Informationen zu erhalten oder sich online für eine Impfung anzumelden.»

Warum schreibt der Mann nicht einfach Klartext? Was er uns sagen wollte, ist: Dumme erkrankten eher an Covid-19. Wer kaum lesen und schreiben kann, den hat die natürliche Corona-Selektion gnadenlos aussortiert. Hätte er das geschrieben, hätte es wenigstens so widerlich geklungen, wie es ist.

Zurück zum bewussten Stein, unter dem Knellwolf und seine Kollegen leben. Auf diese abenteuerliche These «Ungebildet gleich ungeimpft gleich schwer erkrankt» können er und die Autoren dieser «Studie» natürlich nur kommen, wenn sie gewisse Annahmen treffen:

  • Sie setzen voraus, dass die «Impfung» schwere Krankheitsverläufe verhinderte, was nach wie vor eine unbelegte Behauptung ist – wenn auch natürlich absatzfördernd für Big Pharma.
  • Sie blenden aus, dass man in einer Tätigkeit mit regelmässiger Nähe zu anderen Leuten natürlich eher einen Virus einfängt, als wenn man bequem im Home Office sitzt und Arbeit nur vortäuscht.
  • Der IT-Berater, der von zuhause aus Support liefert, ist entsprechend weniger gefährdet als die Bedienung in einem Café.
  • Was das mit der «Impfung» zu tun haben soll, ist schleierhaft. Da wird Korrelation mit Kausalität verwechselt.
  • Gegen diese These ist die Behauptung, ein verstärktes Vorkommen von Störchen sei zuständig für eine höhere Geburtenrate verantwortlich, noch heilig. Mir scheint das mittlerweile sogar glaubwürdiger als die Sache mit der «Impfung».
  • Wobei, wenn wir schon davon sprechen, die Geburtenrate ja abnimmt. Warum wohl? Aber das ist ein anderes Thema.

Kurz und gut: Dass viele menschliche Kontakte bei einem grassierenden Virus bis runter zur gemeinen Grippe ein höheres Risiko der Ansteckung mit sich bringen, könnte man vermutlich einem Schimpansen verständlich machen. Wer also nicht gerade davon ausgeht, dass Viren generell oder speziell Covid-19 gar nicht existieren, fragt sich nun: So what? Eh klar. Aber inwiefern da die als Impfung bezeichnete Gentherapie ins Spiel kommen soll, ist schleierhaft.

Zu behaupten, jemand sei erkrankt, weil er aufgrund des «tiefen Bildungsstands» nicht an Informationen über die «Impfung» gekommen sei, ist ebenfalls absurd, weil während der Impfkampagne Gerüchten zufolge sogar Hunde und Katzen in Scharen in die Impfzentren liefen – derart überwältigend und aggressiv war diese Kampagne (und Tiere mögen Gratisbratwürste).

Der Erguss in den Blättern von CH Media gipfelt in dieser Erkenntnis:

  • «Bei einer nächsten Pandemie müsse deshalb ein besonderes Augenmerk auf zeitnahe, genau gezielte Information benachteiligter Bevölkerungsgruppen gelegt werden. Zum Bespiel in der Industrie Impfangebote im Betrieb anbieten.»

Ach so. Weil die «Impfung» ein derart durchschlagender Erfolg war (der sich heute noch in haufenweise Herzmuskelentzündungen äussert), sollte man sie beim nächsten Mal auch gleich in der Firma anbieten. Damit auch möglichst viele Leute bei der Arbeit ausfallen aufgrund der Nebeneffekte. Das braucht es ganz dringend für diese diese uninformierten und doofen Leute «in der Industrie». Und Menschen ohne akademische Ausbildung sind ganz generell «benachteiligte Bevölkerungsgruppen». 

Ich sehe es ein bisschen anders:

  • «Benachteiligt» war in diesem Fall im Nachhinein gleichbedeutend mit «im Vorteil».
  • Wer tatsächlich nichts von der «Impfung» mitgekriegt hat, liess sich die wirkungslose Brühe mit nicht vorauszusagenden Auswirkungen nicht verabreichen. Schwein gehabt!
  • Die berühmten «schweren Verläufe» müssten in erster Linie in Zusammenhang mit dem Alter und den Vorerkrankungen der Betroffenen untersucht werden.
  • Denn noch einmal: Für die Behauptung, mittels mRNA-Spritze würden schwere Verläufe oder der Tod verhindert werden, gibt es nach wie vor keinen Beleg.
  • Auch wenn man bei CH Media auch nach bald fünf Jahren noch so tut, als wäre dieser Zusammenhang erwiesen.

Aber ich bin empathisch und verstehe es. Lebt man unter einem Stein, weiss man das alles nicht. Gleichzeitig möchte man auch unter dem besagten Stein zur Kenntnis genommen werden. Also verbreitet man munter weiter Schauermärchen.

Schade ist nur, dass sich die Steinhöhlenbewohner so wenig für die wirklichen Skandale rund um ihr Thema interessieren. Die RKI-Protokolle, die falschen Versprechungen der Regierungen rund um die «Impfung», die inzwischen erhärtete Laborthese für die Freisetzung des Virus: Dafür finden sie keine Kraft. Das ist vermutlich auf den Vitaminmangel zurückzuführen, denn man ohne Sonneneinfluss unter einem Stein eben früher oder später erleidet.

Der Ausblick: Wir werden noch so lange Machwerke dieser «Qualität» zu lesen bekommen, bis «Wissenschaftsredaktionen» kapieren, dass es nicht ihre Aufgabe ist, Regierungspropaganda zu verbreiten – sondern die breite Welt der Wissenschaft mit neuen Erkenntnissen und dem Eingeständnis von Fehlbeurteilungen abzubilden. Sogar, wenn diese Erkenntnisse nicht mit ihrem Weltbild übereinstimmen.

PS: Als ungeimpfter Nichtakademiker bin ich übrigens schon lange tot. Corona hat mich dahin gerafft, ohne dass ich es je gehabt hätte. Dieser Text hier wurde automatisch von ChatGPT erstellt. Ich habe vor meinem Ableben dort noch schnell ein Abo abgeschlossen.

PPS: Wer nun Lust bekommen hat, noch tiefer in die Welt unter dem Stein einzutauchen: CH Media sammelt die Weisheiten von Bruno Knellwolf im Dossier namens «Knellipedia». Bitte sehr.

PPPS: Wissen Sie, was es bei Schweizer Redaktionen braucht, bis man sich «Wissenschaftsredaktor» nennen darf? Das ist ein wunderschönes Thema. Für eine spätere Ausgabe dieser Kolumne.