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Einmal mehr: Sie machen einfach weiter

Die Medienmeute hat noch immer nicht gemerkt, was zwangsläufig zum Teil sogar in der eigenen Zeitung steht: Corona war nicht das, als was es uns verkauft wurde. Wer auf längst Belegtes hinweist, bleibt für Journalisten weiterhin ein «Verschwörungstheoretiker».

Das muss man zuerst auch mal schaffen. Ueli Maurer sagt in einem TV-Interview, hier zu finden, eine bestätigte Wahrheit nach der andern. Und kurz danach werfen ihm die vereinigten Medien «krude Aussagen» vor und rücken ihn in die Nähe von «Verschwörungstheorien». Eine Reaktion, die irgendwo zwischen Ignoranz, Wahrnehmungsstörungen und krimineller Energie liegt.

Es ist, als hätte es in den vergangenen Monaten nicht reihenweise Enthüllungen über die Coronapolitik und die Impfkampagne gegeben, über die – wenn auch nur knurrend-murrend – selbst die Mainstreammedien verschiedentlich berichtet haben. Wer an diese Belege erinnert, ist für unsere Medien nach wie vor völlig durchgeknallt.

Für den Nebelspalter habe ich das Beispiel der NZZ herausgezupft (hier zu finden auch für Nichtabonnenten), aber sie steht nicht allein damit. Laut dem Tages-Anzeiger «irritiert» Maurer mit seinen Aussagen, gemäss nau.ch sorgt er für «Wirbel», für den Blick und Watson sind es «krude» Aussagen und Thesen, die er von sich gibt. Die Weltwoche immerhin stösst ins selbe Horn wie der Nebelspalter und stellt klar, dass der Ex-Bundesrat nur sagt, was man ohnehin schon weiss – wenn man es denn wissen will.

Es ist, als wäre nie etwas gewesen. Als würden nicht inzwischen sogar ehemalige Vertreter der Coronapolitik wie Daniel Koch klarstellen, dass diverse der Massnahmen falsch waren. Als wären die Versprechungen rund um die «Impfung» nicht längst entzaubert. Als liesse sich das Vorgehen in Tateinheit durch Politik und Medien zur Verbreitung von Angst in irgendeiner Weise schönreden. Als wäre die Verbindung der Pharmabranche zu einzelnen politischen Akteuren nicht längst bekannt und als ob es nie «SMS-Bestellungen» von Wirkstoffen von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen gegeben hätte.

Irgendwelche selbsternannten Gesundheitspolitiker oder auch Ex-Bundesrat Pascal Couchepin geisseln Maurer dafür, dass er offen spricht. Das sei verpönt bei ehemaligen Regierungsmitgliedern, heisst es. Was ist genau falsch daran, schlauer zu werden? Soll man angesichts einer der grössten Skandalkampagne der Neuzeit wirklich auch nach dem Abtritt noch das Kollegialitätsprinzip schützen?

Ueli Maurer hat sich anders entschieden: Er schützt lieber sein Gewissen. Ja, auch ich bin bis heute entttäuscht darüber, dass er als Bundesrat so lange offiziell mitgemacht und sich auf einzelne symbolische Aktionen als Zeichen des Widerstands beschränkt hat. Er hätte angesichts der Notrechtorgie und der Willkürpolitik während Corona den Platz räumen sollen. Aber immerhin spricht er jetzt laut und deutlich die Wahrheit aus.

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Der ehemalige TV-Spassmacher Viktor Giacobbo, der längst zum unfreiwilligen Pausenclown mutiert ist, macht sich in den sozialen Medien nun über Maurer lustig. Seine Waffe dafür sind nicht etwa Argumente, sondern eine rote Clownnase. Das ist begreiflich, weil er den ehemaligen Bundesrat inhaltlich gar nicht widerlegen kann. Da holt man lieber ein Foto aus dem Archiv und macht einen auf Sauglattismus. Für mehr hat Giacobbo sowieso noch nie gereicht.

Der unvermeidliche Marko Kovic, laut eigener Erzählung Sozialwissenschaftler und im Nebenamt Experte für alles, darf auf nau.ch ebenfalls etwas dazu sagen. Heraus kommt das hier:

«Schon während der Pandemie solidarisierte er sich mit radikalen Gruppierungen wie den faschistoiden Freiheitstrychlern. Und schon während der Pandemie versuchte er, sich und Gleichgesinnte als Opfer hinzustellen, die nichts mehr sagen dürften.»

Wir Kritiker waren in der Tat Opfer, die mundtot gemacht und zum Teil in der Existenz ruiniert wurden. Und was die «faschistoiden Freiheitstrychler» angeht, empfehle ich diesen an der Stelle ausdrücklich, ausnahmsweise mal Anzeige einzureichen. Auch ein Kovic soll nicht einfach alles sagen dürfen, was ihm gerade einfällt.

Das Verhalten der erwähnten Medien ist erschütternd. Es ist das eine und schlimm genug, sich jahrelang unkritisch zum Diener einer staatlich gesteuerten Kampagne zu machen. Es ist aber noch einmal ganz etwas anderes und noch schlimmer, diesen Kurs auch nach ausgestandener «Krise» beizubehalten, wenn fortlaufend offensichtlicher wird, welches Lügengebilde da entstanden ist.

Dazu kommt diese unsägliche Doppelmoral, die deutlich macht, dass es nie um die Wahrheit oder gar die Gesundheit ging, sondern nur darum, folgsam zu sein.

Warum haben Blick, Tagi und Konsorten damals, als Bundesrat Alain Berset auf SRF das Zertifikat als Beleg für die Verhinderung einer Ansteckung anpries, danach nicht getitelt, er sei mit «kruden Aussagen» aufgefallen, die an eine Verschwörungstheorie erinnern? Der Mann log in die Kamera und blieb unangetastet.

Warum haben die Medien Leute wie GLP-Präsident Jürg Grossen mit seinen Markierungsfantasien für Ungeimpfte nicht an den Pranger gestellt? Warum werden andere als «faschistoid» bezeichnet, aber ein Parteichef, der 1:1 Massnahmen aus dem Faschismus vorschlägt, wird verschont?

Warum darf man Ueli Maurer als «Impfgegner» bezeichnen, nur weil er mit Blick auf die sogenannte «Impfung» gegen Covid-19 von «heisser Luft» spricht, bei der zu viel versprochen worden war, was längst erwiesen ist? Und weshalb kommt gleichzeitig das Bundesamt für Gesundheit medial nicht an die Kasse, wo nach wie vor die Schwärzung der Impfverträge geschützt wird?

Die Antwort ist nicht besonders spektakulär. Diese Medien haben den ganzen Zirkus am Leben gehalten. Nun müssen sie konsequenterweise weiterhin jeden, der auf das miserable Programm in diesem Zirkus aufmerksam macht, als unglaubwürdig darstellen. Dabei greifen sie zu dem Instrument, das seit Frühjahr 2020 so wunderbar funktioniert hat: Sie stellen ihn als verwirrten Deppen dar, der gefährliche Botschaften verbreitet.

Dabei waren diese Medien die einzige reale Gefahr in den vergangenen Jahren. Indem sie ohne jede Evidenz Angst und Schrecken verbreitet haben.

Wie schwer ist es eigentlich, einfach «sorry» zu sagen?

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