Zwischenruf aus dem Lazarett

Liebe treue Leser. In den nächsten Wochen wird es für mich eine Herausforderung, diesen Blog regelmässig zu bestücken. Ich bin aktuell «einhändig» unterwegs, was die Arbeit an der Tastatur etwas einschränkt.

Und nein, ich bin nicht auf einer Banane ausgerutscht, das Bildarchiv hat einfach nichts Vernünftigeres hergegeben. Jedenfalls muss ich demnächst unters Messer und werde danach meinen linken Arm für bis zu drei Monate nicht mehr wirklich einsetzen können (also, genau genommen jetzt schon nicht). Da wird einem plötzlich bewusst, welches Wunderwerk die Evolution ist und wie herausfordernd es werden kann, wenn man ein Element aus der Entwicklungsspirale entfernt. Oder weniger umständlich ausgedrückt: Es schreibt sich unglaublich schlecht mit einer Hand, und an Diktierprogramme muss ich mich zuerst noch gewöhnen. Mir fehlt das Geräusch des Anschlags auf der Tastatur.

Ich werde mein Bestes geben, auch mit Handicap hin und wieder einen neuen Beitrag aufzuschalten oder ich setze mich einfach gelegentlich vor die Videokamera. Es kommen auch wieder bessere Zeiten. Bis dahin empfehle ich bei Entzugserscheinungen, sich durch die bisher erschienenen rund 500 Beiträge zu lesen. Viele davon sind bedauerlicherweise nach wie vor aktuell.