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Was Wissenschaft und Medien verbindet

Etwas Werbung in eigener Sache. Am 23. August bestreite ich zusammen mit der Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot einen Vortragsabend in Triesenberg im Fürstentum Liechtenstein. Wer Zeit und etwas Widerstandsgeist in den Knochen hat: herzlich willkommen.

Tickets für den Vortragsabend kann man hier kaufen.

Eine Akademikerin und einer, der – wenn man seinen Kritikern glauben darf – noch nie eine Schule von innen gesehen hat: Das ist doch das ideale Gespann für einen gemeinsamen Abend auf der Bühne.

Wer die Arbeit von Ulrike Guérot in den letzten Jahren verfolgt hat, weiss: Sie ist das perfekte Beispiel dafür, was Politik und Medien mit jedem machen, der nicht brav in der Spur bleibt. Ihre Kompetenz, ihr Wissen, ihre Urteilskraft sind unbestritten. Aber weil sie in entscheidenden Fragen nicht die Antworten gab, welche der Zeitgeist verlangt, wurde sie in akademischen Kreisen abgesägt. Was nichts daran ändert, dass sie eine der klügsten Frauen im deutschsprachigen Raum ist und man ihr dringend zuhören sollte.

Meinerseits werde ich versuchen, eine Brücke zwischen den Welten der Wissenschaft und der Medien zu schlagen. In beiden Gebieten müsste es eigentlich um dasselbe gehen: Ergebnisoffenheit. Ziel darf es nicht sein, eine vorgefasste These um jeden Preis zu bestätigen, sondern die Fakten sprechen zu lassen. Forscher wie Journalisten haben während Corona – und vermutlich weit davor – diese Tugend vergessen und sich zum willfährigen Gehilfen der Politik gemacht.

Ich freue mich, im Fürstentum einige bekannte Gesichter zu sehen.

(Bild: Európa Pont – EUT3, Wikimedia)

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