Der Faschismus ist zurück

Wir stecken wieder mitten im Faschismus. Er kommt einfach von der ganz anderen Seite. Hass und Hetze? Die gehen exklusiv von den Regierungen und ihren Medien aus.

Ich kann es wirklich nicht mehr hören. Ich ertrage viel, aber wenn die Dummheit mit Händen greifbar wird, ist es auch mir zu viel. Diese andauernde Behauptung, die Opposition von rechts verbreite Hass und Hetze, gefährde die Demokratie und die Meinungsfreiheit: Kann das jemand glauben, der noch alle sieben Sinne zusammen hat?

Nehmen wir Deutschland, wo es am augenfälligsten ist. Wer dort ein Regierungsmitglied kritisiert, muss mit morgendlichem Hausbesuch durch die Polizei rechnen. Staatlich finanzierte Nichtregierungsorganisationen organisieren Demonstrationen zugunsten der Regierung. Staatlich geförderte Medien machen Werbung dafür. Sticht ein illegaler Migrant aus Afghanistan zwei junge Deutsche im Zug mit dem Messer ab, gehen die «Omas gegen Rechts» auf die Strasse. Nicht für die Opfer, sondern für den Täter. Hinterfragt der Vater der ermordeten jungen Frau die Migrationspolitik, wird er vom staatlich finanzierten öffentlich-rechtlichen Rundfunk als «Rechtsextremer» eingestuft.

All diese Vorgänge könnte man einem Kind nicht erklären, weil Kinder mit einer Eigenschaft ausgestattet sind, die uns durch die permanente Hirnwäsche abhanden gekommen ist. Sie sehen die Dinge einfach, wie sie sind. Sie verdrehen sie nicht, bis sie in die Schablone passen, die ihnen der Zeitgeist vorgibt.

Nein, die AfD in Deutschland verbreitet nicht «Hass und Hetze». Das sind Kampfbegriffe des medialen Komplexes, der mit der Regierung unter einer Decke steckt. Hass und Hetze kommen exklusiv von der anderen Seite.

Niemand organisiert eine Gegen-Demo, wenn SPD oder «Die Linke» eine Standaktion organisieren, um diese niederzubrüllen. Der Staatsschutz greift nicht ein, wenn Leute in den sozialen Medien dazu aufrufen, Rechte umzubringen. Selbsternannte «Antifaschisten» können nahezu unbehelligt Steine werfen oder Autos anzünden. Besonders lustig: Sie können auf den Fassaden der Häuser von Andersdenkenden Hakenkreuze sprayen, und das wird dann als «rechtsextreme Straftat» in der Kriminalstatistik erfasst.

Das ist so irr, dass man es nicht mal erfinden könnte. Aber es ist Realität,

In Sachsen-Anhalt gewinnt die AfD die Wahlen klar, weil die Politik der Altparteien bundesweit ein Zeugnis des Versagens ist. Am nächsten Tag fordert der Ministerpräsident eines Bundeslandes ein AfD-Verbot.

Oppositionsparteien verbieten, weil sie einen allenfalls in einer demokratischen Wahl besiegen könnten? Was bitte kann faschistischer sein als das?

Die Coronazeit war bereits Faschismus pur. Politische Willkür, begleitende Propaganda durch gekaufte Medien, Verbreitung von Angst und Diffamierung kritischer Stimmen. Man muss es in dieser Deutlichkeit sagen: Die Kritiker der Coronapolitik ab 2020 waren die neuen Juden. Bringt sie zum Verstummen, stopft ihnen das Maul, verbietet ihnen die Gelegenheit zu sprechen, und wenn das nicht möglich ist, dann diskreditiert sie einfach so lange, bis ihnen niemand mehr zuhören will.

Diese Mechanik haben sie inzwischen zur Perfektion getrieben. Du hast Fragen zur Klimawandeldebatte? Dann bist du ein «Klimawandelleugner». Du würdest gern differenziert sprechen über den Ukrainekrieg? Du bist ein «Putinfreund». Du glaubst, dass es nur zwei biologische Geschlechter gibt? Du bist «queerfeindlich».

Sie machen kurz gesagt jeden zum angeblichen Unmenschen, der die aktuelle Politik hinterfragt. Was es so in der Geschichte bisher nur einmal gab: im Faschismus.

Aber sie drehen diese einfache Einsicht mit freundlicher Unterstützung ihrer Medien ins Gegenteil. Man ist Faschist, wenn man am Bahnhof nicht wahllos niedergestochen werden möchte aufgrund der «Wir schaffen das»-Politik von Angela Merkel. Man ist Faschist, wenn man sich dagegen wehrt, dass die eigene betagte Mutter allein im Pflegeheim sterben muss, während man durch eine Glastür zusehen muss, Man ist Faschist, wenn man Naturgesetze wie die der Binarität vertritt.

Es gibt eine sehr einfache Definition des realen Faschismus: Auf der Grundlage einer Ideologie werden einfache Wahrheiten für ungültig erklärt und Zuwiderhandelnde staatlich verfolgt, unterstützt von gleichgeschalteten Medien. Sobald sich Kritiker in Form einer Partei organisieren und an Zuspruch gewinnen, müssen sie mit einem Verbot gestiopt werden.

Genau damit haben wir es heute zu tun. Genau so läuft es aktuell.

«Kauft nicht bei Juden», hiess es einst. «AfD-Mitglieder haben bei uns keinen Zutritt», heisst es heute. Man möge mir bitte den Unterschied erklären.

Und an all die Leute, die sagen, sie würden «unsere Demokratie» beschützen, die rufen «wehret den Anfängen» und behaupten, sie würden das vollziehen, was vor rund 90 Jahren zu wenige taten: Ich denke, ihr überschätzt euch ein bisschen.

Wer heute mit viel Gratismut ausgestattet «gegen rechts» auf die Strasse geht und im Verbund mit Regierung und Medien für «unsere Demokratie» kämpft, wäre 1930 der perfekte Nazi gewesen. Warum sollte jemand, der sich heute bedingungs- und gedankenlos in die Schlacht wirft für eine Regierung, die Andersdenkende bekämpft, damals zu den Widerstandskämpfern gehört haben? Ihr rennt heute mit der Masse mit, wieso sollte es damals anders gewesen sein?

Ihr seid der Faschismus 2.0. Und niemand anders.