Die Impfung für Kinder: Das ist doch mal eine sauber durchdachte, überaus notwendige Sache. Das zeigt sich, wenn man «Experten» fragt, was es soll. Die Antwort: «Hm, naja, also, eigentlich nichts, wir haben keinen blassen Schimmer, aber hey, versuchen wir doch unser Glück, sind ja nur Kinder!»

Die Impfung – und ja, andere Leute nennen es anders – soll ja vor allem eines: Schwere Verläufe verhindern. Nun möchte man Kinder ab fünf Jahren (sicher bald darunter) auch gerne massenweise impfen. Die Frage liegt also auf der Hand: Hat die «Impfung» bei diesen denselben heilsamen Effekt? Die Antwort der Experten: Das können wir nicht sagen, da Kinder in aller Regel ja sowieso keinen schweren Verlauf haben, sorry.

Wow. Einfach nur wow. Das ist eigentlich eine Blaupause für die gesamte Kommunikation in Coronazeiten. Totale Ahnungslosigkeit, totale Sinnlosigkeit, aber wir machen es trotzdem mal. Mehr noch: Wir fordern es ultimativ ein.

Und ganz im Ernst: Das ist die sinngemässe Antwort auf die berechtigte Frage. Da Kinder, und das wissen wir schon lange, so gut wie nie unter dem Coronavirus leiden (und buchstäblich nie, wenn keine Vorerkrankung vorliegt), gibt es keine Datenlage, um zu überprüfen, ob die Impfung schwere Verläufe bei Kindern verhindert. Das ist ziemlich logisch. Weniger logisch ist es, dass man nun nach der Impfung für Kinder schreit. Umso mehr, als ja die Weitergabe des Virus durch die Impfung nicht unterbunden wird.

Der gesunde Menschenverstand wird ja seit bald zwei Jahren vor aller Augen windelweich geprügelt, aber das ist eine neue Höchstleistung. «Impft bitte die Kinder, möglichst jung, möglichst vollständig, denn die Impfung verhindert schwere Verläufe, die Kinder sowieso nicht haben.» Bitte was? Bitte wie?

Ich würde das ja gerne noch weiter ausführen, aber es gibt Dinge, die sollte man einfach beenden, um sie nicht weiter mit Aufmerksamkeit zu ehren. Es bleibt höchstens noch die Frage, was sic…