Wer sich gegen die offizielle Coronapolitik in der Mehrheit der Länder dieser Welt stellt, muss komplett verrückt sein. Deshalb sollte man ihn totschweigen oder maximal in Verbindung mit einer Diffamierung zu Wort kommen lassen.

Mehrere 10’000 Wissenschaftler unterstützen die «Great Barrington Declaration». Das Papier des «American Institute for Economic Research in Great Barrington im US-Bundesstaat Massachusetts (im Bild oben ein Ausschnitt aus dem hübschen Städtchen) besagt in starker Verkürzung das Folgende: Gegen das Coronavirus seien nur die Risikogruppen zu schützen. Wer nicht dazu gehört und damit ein sehr tiefes Sterberisiko hat, soll sein Leben mehr oder weniger ungehindert weiterleben können. Auf diese Weise soll eine Herdenimmunität erreicht werden. Die Impfung der breiten Bevölkerung oder gar eine allgemeine Impfpflicht wird entsprechend abgelehnt.

Die Chance ist gross, dass Sie noch nie von dieser Erklärung gehört haben. Sie findet in den Medien kaum statt. Tut sie es doch, dann nur in Verbindung mit Einschätzungen anderer Experten, die die «Declaration» völlig daneben finden.

Ja, ich weiss, klingt bekannt. Ist nicht neu. Muss aber dennoch erwähnt werden. Gut, ich fühle mich bei der ganzen Sache ein bisschen mitbetroffen. Ich sage – als Nichtwissenschaftler – seit langem exakt dasselbe. Wann immer man mir die berühmte Frage stellt «Was würden SIE denn tun?», antworte ich inhaltlich identisch mit der «Declaration». Und ich bin nicht der einzige.

Lustig (sorry, falsche Wortwahl) an der ganzen Sache ist folgendes: Die aktuelle Coronapolitik wird stets damit gerechtfertigt, dass DIE Wissenschaft sich praktisch einhellig einig sei, man müsse es genau so machen, wie es getan wird: Tests, Quarantäne, Lockdowns, Impfung, das volle Programm. Wenden sich dann einige 10’000 berufene Leute dagegen, finden sie in den Medien einfach nicht statt. Warum? Ganz einfach. Weil es erstens zeigt, dass es diese ominöse «DIE Wissenschaft» nicht gibt und weil es zweitens einfach verdammt schwierig ist, argumentativ dagegen zu halten.

Was wird denn ins Feld geführt gegen die «Great Barrington Declaration»? Die Kritiker sagen beispielsweise, es sei «ehtisch problematisch», Menschen einem Sterberisiko auszusetzen. Offenbar sogar dann, wenn die Gefahr grösser ist, dass einem der Himmel auf den Kopf fällt? Und vor allem: «Ethisch problematisch» ist am gegenteiligen Kurs, den Coronamassnahmen, so viel, dass man gar nicht weiss, wo anfangen. Die Wahrheit ist: Die …